Weil Musik keine Grenzen kennt: Mit der deutschen Ausgabe der „Global Impact“-Liste für das erste Halbjahr 2026 zeigt Spotify, welche Songs von Künstler*innen mit Bezug zu Deutschland – etwa durch Herkunft, Wohnort oder Karrierebeginn – außerhalb des deutschen Markts am häufigsten gestreamt wurden.
Bereits die „Global Impact“-Liste 2025 hat gezeigt, dass elektronische Musik von Künstler*innen mit Deutschland-Bezug weltweit gefragt ist: Dance, House, Melodic Techno und verwandte Genres erreichen Hörer*innen auf der ganzen Welt. Dieser Trend setzt sich im ersten Halbjahr 2026 unvermindert fort.
An der Spitze der aktuellen Liste steht „Makina Time“ von Dimitri Vegas & Like Mike, Dj Konik und Marlon Hoffstadt. Der in Berlin geborene und dort aufgewachsene DJ und Produzent Marlon Hoffstadt ist fest in der dortigen elektronischen Musikszene verankert.
„Gut Genug“ von Blumengarten, KITSCHKRIEG und Shirin David erreicht Platz 2. Damit gehört das internationale Social-Media-Phänomen zu den global am häufigsten gestreamten Songs der Liste. Mit „SHADOWS“ von John Summit und LAVINIA auf Platz 3 erreicht eine weitere elektronische Zusammenarbeit die vorderen Plätze. LAVINIA lebt und arbeitet in Berlin und hat ihre Musikkarriere dort weiterentwickelt.

Zudem prägen etablierte Acts mit Deutschland-Bezug die Liste. Dazu gehört unter anderem der aus Osnabrück stammende DJ und Produzent Robin Schulz, der mit „Embers“ Platz 9 erreicht. Der Berliner DJ Adam Port steht gemeinsam mit seinem Kollektiv Keinemusik und SG Lewis mit „Be The One“ auf Platz 11.
Auch über „Be The One” hinaus tragen internationale Kollaborationen zur Vielfalt der Top 20 bei. Der aus Stuttgart stammende DJ und Produzent BUNT. ist mit „What If You Fly (Sweet Disposition)“ gemeinsam mit The Temper Trap auf Platz 6 vertreten. David Guetta und der auf Sylt geborene Jaden Bojsen erreichen mit „Upside Down“ Platz 7, während Becky G und der in Solingen geborene DJ und Produzent Topic mit „Sorry Papi“ auf Platz 16 vertreten sind.
Mit „Club Bizarre“ von Alex Christensen, Alok, Faithless und Sam Harper folgt auf Platz 19 eine weitere internationale elektronische Zusammenarbeit. Der aus Hamburg stammende DJ und Musikproduzent Alex Christensen begann seine Karriere in der deutschen Dance-Szene.
Auch jenseits elektronischer Musik erreichen Artists ein internationales Publikum
Neben elektronischen Produktionen finden sich unterschiedliche weitere Sounds in der aktuellen „Global Impact“-Liste.
Dazu gehört „Gut Genug“, die Fusion aus Deutschrap und Indie von Blumengarten, KITSCHKRIEG und Shirin David, und ebenso „BLOCKKIDS“ des in Aachen lebenden Rappers THIZZY52 auf Platz 5.
Kim Petras liegt mit dem Pop-Titel „Need For Speed“ auf dem 12. Platz. Sarah Engels wiederum landet mit ihrem ESC-Titel „Fire“ auf Platz 15. Der in Rüsselsheim am Main geborene und aufgewachsene MERO und Murda folgen mit dem türkischsprachigen Rap-Track „yâr“ auf Platz 17.
Auf Platz 18 folgen FOLA und bees & honey mit „when the party’s over“. Das in London und Berlin ansässige Produktionsteam bees & honey umfasst unter anderem Mitglieder des Berliner Produzententeams Hitimpulse.
Remixes und Neuinterpretationen bleiben gefragt
Wie bereits im vergangenen Jahr spielen auch Remixes in der aktuellen „Global Impact“-Liste eine sichtbare Rolle: Mit BUNT.s, Foxes' und VALORANTs Remix („Clarity - BUNT. Remix“) von Zedds "Clarity" sowie BUNT.s Remix („Opalite - BUNT. Remix“) von Taylor Swifts "Opalite" sind gleich zwei neu interpretierte Tracks mit Beteiligung von BUNT. in den Top 20 vertreten.
Die Top 20 der international meistgestreamten Songs von Künstler*innen mit Deutschland-Bezug, (1. Halbjahr 2026):
1. Dimitri Vegas & Like Mike, Dj Konik, Marlon Hoffstadt – „Makina Time“
2. Blumengarten, KITSCHKRIEG, Shirin David – „Gut Genug (mit Blumengarten & Shirin David)“
3. John Summit, LAVINIA – „SHADOWS“
4. MA:RK – „Glow“
5. THIZZY52 – „BLOCKKIDS“
6. BUNT., The Temper Trap – „What If You Fly (Sweet Disposition)“
7. David Guetta, Jaden Bojsen – „Upside Down“
8. Cash Flow, Kaisa Natron, Ortaq, Tuğrul Bektaş – „Burda Geceler“
9. Robin Schulz – „Embers“
10. BUNT., Malou – „i need u“
11. Adam Port, Keinemusik, SG Lewis – „Be The One“
12. Kim Petras – „Need For Speed“
13. BUNT., Foxes, VALORANT, Zedd – „Clarity - BUNT. Remix“
14. BUNT., Taylor Swift – „Opalite - BUNT. Remix“
15. Sarah Engels – „Fire“
16. Becky G, Topic – „Sorry Papi“
17. MERO, Murda – „yâr“
18. FOLA, bees & honey – „when the party's over“
19. Alex Christensen, Alok, Faithless, Sam Harper – „Club Bizarre“
20. Ordinary Kid – „done done done“
2. Blumengarten, KITSCHKRIEG, Shirin David – „Gut Genug (mit Blumengarten & Shirin David)“
3. John Summit, LAVINIA – „SHADOWS“
4. MA:RK – „Glow“
5. THIZZY52 – „BLOCKKIDS“
6. BUNT., The Temper Trap – „What If You Fly (Sweet Disposition)“
7. David Guetta, Jaden Bojsen – „Upside Down“
8. Cash Flow, Kaisa Natron, Ortaq, Tuğrul Bektaş – „Burda Geceler“
9. Robin Schulz – „Embers“
10. BUNT., Malou – „i need u“
11. Adam Port, Keinemusik, SG Lewis – „Be The One“
12. Kim Petras – „Need For Speed“
13. BUNT., Foxes, VALORANT, Zedd – „Clarity - BUNT. Remix“
14. BUNT., Taylor Swift – „Opalite - BUNT. Remix“
15. Sarah Engels – „Fire“
16. Becky G, Topic – „Sorry Papi“
17. MERO, Murda – „yâr“
18. FOLA, bees & honey – „when the party's over“
19. Alex Christensen, Alok, Faithless, Sam Harper – „Club Bizarre“
20. Ordinary Kid – „done done done“
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